Datum: Mittwoch, 11. Dezember 2019

auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Waldrach. Die Pfarreiengemeinschaft Waldrach ist der Zusammenschluss von zwölf Pfarreien im Ruwertal, dem Vorderen Hochwald und dem Pluwiger Ländchen.

Das Leben in den Gemeinden wird geprägt von vielerlei Aktivitäten und Gruppen. Dieses Gemeindeleben ist ohne die vielen ehrenamtlich Tätigen nicht denkbar.

 
Auch für Sie ist in dieser Pfarreiengemeinschaft sicher ein guter Platz!

Pfarrer Ralf-Matthias Willmes

 


Geistliches Wort (aus dem Pfarrbrief Nr. 10/2019)
Liebe Mitchristen,
eine vierzigköpfige Gruppe aus der Pfarreiengemeinschaft war Ende Oktober unterwegs in Israel. Die Route führte vom Toten Meer zum See Gennesaret und schließlich nach Jerusalem, immer auf den Spuren Jesu.
Ein Tag führte die Gruppe nach Bethlehem und es bot sich dort die Gelegenheit, die Geburtskirche zu besuchen, also den Ort, an dem die Geburt Jesu in einer Grotte verehrt wird. Trotz der Menschenmassen ein ganz besonderer Ort, weil dort zum Ausdruck kommt, wie sehr es Gott daran gelegen ist, für uns Menschen erkennbar zu sein, um mit jeder und jedem Seine persönliche Geschichte zu schreiben.
Die Region in und um Bethlehem bildet einen Schwerpunkt der christlichen Minderheit im Land Israel. Dort ist in den Werkstätten der Christen vor Ort die Figur entstanden, die unten abgebildet ist. Es ist eine Marienfigur, doch anders als üblich.
Zunächst bildet die Figur einen Menschen ab. Gott sucht sich Menschen, mit Haut und Haaren, zur Verwirklichung seines Plans und wir dürfen damit rechnen, dass er nicht damit aufgehört hat nach der Geburt seines Sohnes. Gewiss, in Jesus hat sich Gott in unübertreffbarer Weise zu erkennen gegeben und doch sind wir eingeladen, nachzuforschen wo Gott heute wirkt in Menschen und durch Menschen.
Die Figur zeigt nicht irgendeinen Menschen, sondern eine schwangere Frau. Was vorne auf dem Titelbild von der Krippe in Thomm schon verwirklicht ist – die Geburt des Kindes – muss bei der Frauenfigur aus Bethlehem erst noch werden. An der Stelle, wo das Kind im Bauch der Mutter wächst, zeigt das Holz eine besondere Auffälligkeit, die Maserung tritt ganz deutlich hervor. Es kommt einem vielleicht wie eine Nebensache vor, doch das Gegenteil ist der Fall: vor seiner Geburt ist Jesus im Leib der Mutter geworden und gewachsen. Gott will werden und wachsen. Maria trägt Gottes Sohn in sich. Und Gott will auch in uns werden, in jedem einzelnen Menschen – heute. Wir dürfen vertrauen auf einen Immanuel, den Gott mit uns. Ja noch mehr: er ist auch ein Gott in uns. Darauf dürfen wir uns in den kommenden Wochen wieder vorbereiten.
Kommen Sie gut durch den Advent und forschen Sie nach dem Platz, den Gott in Ihrem Leben einnehmen möchte. An uns Menschen ist es gelegen, Gott heute zur Welt zu bringen.
Ihnen allen eine gesegnete Zeit.

 Ihr Diakon Patric Schützeichel

 

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