Datum: Samstag, 24. August 2019

auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Waldrach. Die Pfarreiengemeinschaft Waldrach ist der Zusammenschluss von zwölf Pfarreien im Ruwertal, dem Vorderen Hochwald und dem Pluwiger Ländchen.

Das Leben in den Gemeinden wird geprägt von vielerlei Aktivitäten und Gruppen. Dieses Gemeindeleben ist ohne die vielen ehrenamtlich Tätigen nicht denkbar.

 
Auch für Sie ist in dieser Pfarreiengemeinschaft sicher ein guter Platz!

Pfarrer Ralf-Matthias Willmes

 


Geistliches Wort (aus dem Pfarrbrief Nr. 7/2019)

Die Sommerferien sind zu Ende


Es war eine schöne Zeit voller Erlebnisse, Wegfahren, Heimkommen, Erwartet werden, Erzählen und Hören…
Postkarten oder WhatsApp-Bilder wurden versendet, auf denen deutlich wurde, wie schön es im Urlaubsort oder hier im Ruwertal und Hochwald sein kann.
Gerade in den Ferien, ob zu Hause oder im Urlaub, in Deutschland, Europa oder der fernen Welt haben wir offene Augen für die Schönheit der Natur, tolle Landschaften, die Kraft des Wassers, die Weite des Meeres, herrliche Pflanzen und Tiere.
Immer wieder wird uns aber auch bewusst, wie verantwortungslos wir mit unserer Umwelt, der von Gott geschenkten Schöpfung umgehen.
Im Urlaub genießen wir sie, zu Hause vergessen wir das oft wieder im Alltagstrott, in der Hetze und Eile, den vielen Anforderungen des Alltags oder auch in unserer Bequemlichkeit.
In meinem Urlaub am Weißensee in Kärnten, wo auch das schöne Seerosenbild entstand, wurde viel Wert auf Umweltschutz gelegt. Es gab
• kostenlosen Busverkehr im 30-Minuten-Rhythmus,
• viele Ladestationen für E-Autos oder E-Bikes
• keine Motorboote auf dem Weißensee, nur Elektroboote oder Boote mit Muskelkraft
• intensive Mülltrennung
• ein Lasten-E-Bike beim Supermarkt, um die Einkäufe ohne Auto nach Hause zu transportieren
• hohe Parkgebühren in den Dörfern, um wirklich aufs Rad oder Bus umzusteigen.
Im Urlaub hatten wir Zeit, auch mal einige Minuten auf den Bus zu warten.
Und jetzt wieder zu Hause? Wie schnell finden wir Erklärungen, um wieder das Auto zu nutzen
(“Liegt ja eh auf dem Weg…, Der Bus kommt ja erst in 20 Minuten). Vielleicht schaffen wir es doch, umweltbewusster zu handeln.
Viele Schülerinnen und Schüler haben sich im Frühjahr an Demos “Fridays für Future” beteiligt und nehmen ihr Engagement sehr ernst. Und dies wird sich sicher nach den Ferien fortsetzen.
In Gesprächen konnte ich mitbekommen, dass sie überlegen:  Muss der nächste Urlaub in ein Land gehen, dass man nur mit dem Flugzeug erreichen kann? Oder darf es auch Deutschland
oder ein benachbartes Ausland sein?
Im Supermarkt sah ich gestern eine Frau an der Fleisch- und Käsetheke, die Plastikdosen dabeihatte und die Plastiktüten ablehnte. Ich dachte, wann denke ich auch mal daran und vermeide die Tüten und Folien? Im Pfarrheim in Waldrach haben wir nun ein Sodastream-Gerät mit Glasflaschen und sparen dadurch bei Veranstaltungen wie Sitzungen, Glaubenserlebnistage oder Firmtreffen viele Plastikflaschen. Achten wir beim Kauf immer wieder auf faire und regionale
Lebensmittel, bei den Putzmittel auf umweltgerechte Reiniger?
Es gibt viel zu tun. Und jede und jeder kann damit im Kleinen beginnen, damit wir uns weiterhin an unserer Umwelt, am Klima und dem von Gott geschenkten Artenreichtum in Flora und Fauna erfreuen können.

Ihre Dorothee Kupczik, Gemeindereferentin

 

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