Datum: Mittwoch, 05. August 2020

Es können gerne weniger Stationen aus dem Leben Marias vorgelesen werden!

Lied: Unser Leben sei ein Fest GL 705
https://www.youtube.com/watch?v=aQUVWhPEzOc

Gebet: Lieber Gott, heute am Muttertag denken wir besonders an unsere Mama. Wir sind froh, dass wir sie haben und danken ihr, hoffentlich nicht nur heute.

Jesus hatte natürlich auch eine Mama, Maria. Über sie können wir heute viel erfahren.

Sei du bei uns an diesem schönen Tag. Amen.

Anmerkungen:

Ihr kennt sicher alle Maria, die Mutter Jesu. Kennt ihr jemand, der Marie oder Maria heißt, oder Mia oder Myriam? Das sind alles Namen für Maria.

Heute wollen wir uns mit Maria beschäftigen und sie näher kennenlernen.

Im Monat Mai wird Maria besonders bedacht, in der Kirche und früher auch in vielen Häusern wurde ein Maialtar aufgebaut. Er wird mit Blumen geschmückt, ein Bild oder Statue von Maria dazugestellt und Kerzen angezündet. Auch in diesem jahr steht in vielen Kirchen ein Marienaltar, ihr könnt beim nächsten Spaziergang ja mal nachschauen und ein Gebet sprechen. So heißt der Monat Mai auch Marienmonat.

Heute wollen wir gemeinsam das Leben von Maria noch besser kennenlernen.

1. Station: Gute Nachricht für Maria

In der kleinen Stadt Nazareth lebte eine junge Frau mit Namen Maria. Sie war verlobt mit Josef, einem Zimmermann. Maria war allein zu Haus. Da hörte sie plötzlich eine Stimme: „Sei gegrüßt, Maria, der Herr ist mit dir!“

Erschrocken sah Maria sich um. Ein Engel war bei ihr und sah sie freundlich an.

Der Engel sprach: „Fürchte dich nicht, Maria, Gott hat dich gesegnet. Du wirst einen Sohn bekommen, den sollst du Jesus nennen. Er wird einmal König werden wie sein Vorfahre David. Aber sein Königreich wird niemals aufhören.

Gottes Geist wird über dich kommen, dein Sohn ist Gottes Sohn.“

Als Maria das hörte, verneigte sie sich und sprach: „Ich bin bereit. Es soll geschehen, wie du es gesagt hast.“

Zwischenruf: Magnifikat aus Taize (Gotteslob 390)

2. Station: Jesus wird geboren

Maria, die schwanger war und Josef mussten von Nazareth nach Bethlehem ziehen und fanden dort keine Herberge, nur einen Stall mit Ochs und Esel. In diesem Stall und mitten in der Nacht kam das Kind zur Welt, von dem der Engel geredet hatte.

Maria wickelte es in Windeln und legte es in die Futterkrippe. Es war ein hilfloses Kind wie jedes andere. Und doch war es ein besonderes Kind, das Kind, das der Welt den Frieden Gottes bringen sollte.

Die Engel verkündeten es den Hirten und sie kamen um das Kind zu sehen. Auch weise Männer folgten einem Stern und fanden den neuen König in einem armen Stall. Sie beteten ihn an und brachten ihm Geschenke.

 Zwischenruf: Magnifikat

 3. Station: Auf der Flucht

König Herodes hatte durch die Weisen von dem neuen König gehört. Wer war dieser neue König, wie sollte er ihn finden? Für Herodes stand fest: er wollte König bleiben, dieses Kind musste weg. Da fasste Herodes einen grausamen Plan und ließ von seinen Soldaten alle kleinen Söhne in Bethlehem töten.

Doch in der Nacht, bevor das geschah erschien Josef im Traum ein Engel, der sprach: „Josef. Steh schnell auf. Nimm das Kind an dich und flieh mit ihm und Maria ins Land Ägypten. Herodes will das Kind töten.“

Da floh Josef, Maria und Jesus in das Land Ägypten und kamen erst wieder als Herodes nach vielen Jahren gestorben war.

 Zwischenruf: Magnifikat

 4. Station: der 12jährige im Tempel

Jedes Jahr wurde in Jerusalem das Paschafest gefeiert, ein fröhliches Fest. Als Jesus 12 Jahre alt war, durfte er zum 1. Mal mit seinen Eltern Josef und Maria mit nach Jerusalem. Auch Jesus betete und dankte Gott im Tempel und sprach: “Hier ist das Haus Gottes, das Haus meines Vaters, hier will ich bleiben.“

Nach 7 Tagen zogen die Menschen wieder nach Hause. Maria und Josef suchten Jesus und konnten ihn nirgends finden. Sie suchten 2 Tage lang die ganze Stadt ab und fanden ihn nicht. Am dritten Tag gingen sie nochmals in den Tempel. Dort aßen nur noch einige gelehrte Männer und lasen in der Heiligen Schrift. Doch wen entdeckte Maria bei ihnen?

Jesus, ihren Sohn. Er saß mitten unter den Gelehrten und diskuttierte mit ihnen.

Maria eilte zu Jesus: „Wir haben uns so große Sorgen um dich gemacht.“ Jesus antwortete: „Warum denn? Wisst ihr nicht, dass ich hier sein muß, im Haus meines Vaters?“

Doch dann stand er auf und ging mit Maria und Josef nach Nazareth, wo er bei ihnen blieb, bis er erwachsen war.

 Zwischenruf: Magnifikat

 5. Station: Hochzeit zu Kanaan

Jesus war mit Maria und seinen Freunden zu einer Hochzeit eingeladen ins Dorf Kanaa. Es wurde gefeiert, gegessen und getrunken. Doch auf einmal ging der Wein zu Ende. Die Diener waren ratlos. Maria bemerkte, was geschehen war. Sie flüsterte Jesus zu: „Jesus, sie haben keinen Wein mehr. Hilf du ihnen.“

Aber Jesus sagte. „Lass mich, jetzt noch nicht.“ Maria wollte es nicht glauben. Sie ging zu den Dienern und sagte: „Macht alles, was Jesus euch sagt.“

Da stand Jesus auf und er verwandelte sechs große Krüge Wasser in besten Wein.

Das Fest wurde noch viel fröhlicher als zuvor. Nur die Diener, Maria und seine Jünger wussten, woher der gute Wein stammt.

Zwischenruf: Magnifikat

6. Station: Unter dem Kreuz

Jesus hat den Menschen viel von Gott erzählt, er hat Menschen geheilt und ihnen zugehört. Dann wurde er zum Tode verurteilt und hängt am Kreuz.

So kam die letzte Stunde heran. Nur ein paar Frauen harrten unter dem Kreuz aus: Maria, die Mutter Jesu, Maria, die Frau von Kleopas und Maria aus Magdala. Sie waren Jesus aus Galiläa bis hierhin gefolgt. Diese Frauen blieben bei Jesus, bis er den letzten Atemzug tat.

Auch ein Jünger stand mit ihnen unter dem Kreuz, sein Lieblingsjünger. Als Jesus den Jünger unter dem Kreuz sah, sprach er zu seiner Mutter: „Frau, das ist von nun an dein Sohn!“

Und zum Jünger sprach er: „Sieh, das ist deine Mutter“. Der Jünger, seine Mutter und die 2 anderen Frauen sahen wie Jesus am Kreuz sterben musste.

Zwischenruf: Magnifikat

Fürbitten:

Lieber Gott, wir wollen beten:

Alle, die zusammen Gottesdienst feiern, können eine Fürbitte sprechen, vielleicht für eure Mama (und Papa), für die Omas, für Kinder ohne Eltern, Flüchtlinge...

Zusammen wollen wir das Vater Unser beten:

Segen:

Lieber Gott, wir denken heute besonders an alle Mütter: unsere Mama, unsere Omas, alle Mütter dieser Erde, alle Mütter, die alleine sind, die ihre Kinder verloren haben oder keinen Kontakt haben und für alle Mütter, die schon gestorben sind.

Segne sie und uns , + der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen + (Kreuzzeichen)

 

Lied: Ich lobe meinen Gott Gotteslob 383
https://www.youtube.com/watch?v=qcSxeXfS8uk

oder zum 5. Sonntag der Osterzeit am 10.5. Familiengottesdienst mit Ausmalbild
https://bistumpassau.s3.amazonaws.com/downloads/Bistum-Passau/Hausgottesdienst-f%C3%BCr-Familien-zum-5ten-Sonntag-der-Osterzeit.pdf

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